Vereinsheim Steuchen

Unser Vereinsheim liegt landschaftlich schön gelegen auf einer Anhöhe an der Straße zwischen Neuhausen und dem Stausee.

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Von März bis November ist das „Steuchenhäusle“, wie das Vereinsheim liebevoll genannt wird, fast jeden Sonntagnachmittag von 14:30 bis 18:00 Uhr bewirtet und offen für alle. Hier trifft sich alt und jung zum Kaffeetrinken, Schwätzchen halten, Fußball- oder Tischkicker spielen oder auch einfach zum „in-der-Sonne-sitzen“.

Für Kinder gibt es in und um das Haus viele Spielgelegenheiten, so dass die Eltern den Kaffe oder das Bierchen ruhig genießen können.

Wir vermieten das Häusle gerne an eigene und fremde CVJM-Gruppen, kirchliche Gruppen, Hauskreise und Neuhäuser Kindergärten oder Schulen für Freizeiten und Wochenenden. Es ist ausgestattet mit Küche, Matratzenlager, Fussball-/Beachfeld, Nord- und Südterrassen und Grillstelle.

Mitglieder können das Vereinsheim auch für private Festivitäten anmieten. Für Nichtmitglieder ist die private Anmietung nicht möglich.

Geschichte des Steuchenhäusle

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatten Mitglieder des Jünglingsvereins den Gemeindeplatz auf Hardt mit viel Mühe trockengelegt und geebnet, um einen brauchbaren Spielplatz daraus zu machen, auf dem man auch Sport treiben konnte. In mühevoller Arbeit wurde das sumpfige Gebiet mit Erde vom Linsenbühl aufgefüllt….Allerdings war die Freude des Jünglingsverein über den Platz auf „Hardt“ nur von kurzer Dauer, denn 1920 stellten der Turnverein und die Freie Turnerschaft einen Antrag auf Mitbenutzung an den Gemeinderat. Da es in Neuhausen keinen anderen Spiel- und Turnplatz gab, erlaubte die Gemeinde den beiden Vereinen die Benutzung des Platzes zu turnerischen Übungen abwechselnd am Sonntagvormittag nach dem Gottesidenst. Allen drei Vereinen waren jedoch Ballspiele verboten.

Weil es bei der Benützung des Hardtplatzes durch drei Vereine immer wieder zu Mißhelligkeiten gekommen war, pachtete der Jungmännerverein bei der Verpachtung der Allmanden auf Steuchen im Herbst 1931 mehrere Plätze am Schmiedestobel von der Gemeinde. Mit dem Einverständnis des Gemeinderats wurde im folgenden Jahr eine einfache Blockhütte auf Steuchen errichtet. Sie diente vorwiegend zum Unterstellen der Geräte, war aber für Zusammenkünfte nicht geeignet.

Infolge der verstärkten Aktivitäten des CVJM war das Haus auf Steuchen längst zu klein geworden, es gab kaum Abstellräume, die sanitären Anlagen entsprachen nicht mehr den hygienischen Anforderungen. Vordringlich erschien eine Netzwasserversorgung, da man das benötigte Trinkwasser in Kanistern in das Haus bringen musste. Im Jahr 1985 wurde der Platz vor dem Haus geebnet, das Haus selbst erhielt Strom, fließendes Wasser und ein Telefon. Das war nur der erste Schritt zu einer grundlegenden Erweiterung, die 1989 mit überwältigender Mehrheit beschlossen wurde. Ein Anbau nach Süden brachte eine bedeutende Erweiterung des Tagesraumes im Erdgeschoß sowie moderne sanitäre Anlagen und ein schönes Zimmer im ersten Stock.