Die Anfänge

1894 Gründung des Jungfrauenvereins durch Marie Berner.


Bernhard Weiblen

1895 Gründung des Jünglingsvereins durch die Altpietistische Gemeinschaft. Erster Vorstand wurde Schultheiß Bernhard Weiblen.

Beide Vereine treffen sich – nacheinander – am Sonntagnachmittag in der Kleinkinderschule oder auf dem Rathaus zum Singen, Beten und Bibellesen.

1903 Gründung des Posaunenchors, anfänglich unter Leitung H.Mendels aus Metzingen, dann geleitet von Gottfried Seitz.

Bis zum ersten Weltkrieg steigt die Mitgliederzahl im Jünglingsverein auf ca. 50 junge Männer an.

Mitglieder des Jünglingsvereins legen den Gemeindeplatz auf Hardt (heutige Tennisplätze) mit viel Mühe trocken, um daraus einen Spielplatz für sportliche Betätigungen zu machen.

Posaunenchor 1910

Zeit der Weimaer Republik

Posaunenchor 1931

Ab 1920 wird der Platz auf Hardt auch von der Freien Turnerschaft und vom Turnverein mitbenutzt. Wegen der starken Benutzung wird der Platz 1924 vergrößert.

1921 weiht die Altpietistische Gemeinschaft ihr neuerbautes Haus (bis heute „Vereinshaus2 genannt) in der Klosterstraße ein. Gegen Beteiligung an den Baukosten konnte der Jünglingsverein den kleinen Saal sowie das Musikzimmer nutzen.

1922 Eintragung des Jünglingsvereins als „Christlicher Verein junger Männer“ ins Vereinsregister. Mit dem Anschluss an die weltweite CVJM-Bewegung verpflichtet sich der Verein auf die Pariser Basis und nimmt neupietistische Elemente der Erweckungsbewegung auf.

Ende der Zwanziger Jahre haben sowohl der Jungfrauenverein als auch der CVJM 50 bis 60 Mitglieder. Bereits zu dieser Zeit werden – als erstem Verein –  Freizeiten und Lager angeboten.

Bauarbeiten am Steuchenhaus
Das fertige Steuchenhaus

1931 pachtet der Verein mehrere Plätze am Schmiedstobel im Gewann Steuchen von der Gemeinde und baut eine einfache Blockhütte.

Seit 1933 überläßt die Gemeinde den Steuchenplatz kostenlos dem Jungmännerverein.

Steuchenhaus in Bau